Bildung für nachhaltige Entwicklung und globales Lernen -
ein Zertifikat des Studienseminars Lüneburg
Zielsetzungen
Die Teilnehmer sollen mit wesentlichen Prinzipien von nachhaltiger Entwicklung und globalem Lernen theoretisch und durch konkrete Unterrichtsbeispiele vertraut werden.
Sie sollen fachliche Grundlagen einiger im Konzept „Global denken – lokal handeln“ (Hannover 2001) vorgeschlagenen Themenbereiche erarbeiten, durch Hospitation und eigene Durchführung die konkrete Umsetzung dieser Themenbereiche in handlungsorientierten Unterricht umsetzen.
In den Themenbereichen, in denen das betreffende Unterrichtsfach Leitfunktion hat (d.h. in besonderem Maße zur Umweltbildung beitragen kann) Unterrichtsbeispiele planen, durchführen, evaluieren, präsentieren und dokumentieren.
Weiterhin sollen sie Unterrichtsbeispiele kennen lernen, in denen nicht die eigenen Fächer zentrale Bedeutung in der Umweltbildung haben, zu denen aber die Fächer einen Beitrag leisten und
durch vielfältige Denkanstöße das eigene Umweltverhalten überprüfen und korrigieren.
Die im Rahmen unserer Zusatzqualifikation durchgeführten Seminarveranstaltungen und der Unterricht sollen prinzipiell folgende zentrale Aspekte spiegeln:
Erfahrungsorientierung
Problemorientierung
Handlungsorientierung
Interdisziplinarität
Die Referendarinnen und Referendare, die ihre Ausbildung in Lüneburg abvsolvieren, können zusätzlich zum 2. Staatsexamen das vom Kultusministerium anerkannte und damit bewerbungsrelevante Zusatzzertifikat erwerben.
Sie weisen damit nach, dass Sie sich während ihrer Ausbildung im Rahmen von fachübergeifendem aber auch fachbezogenem Unterricht mit den zukunftsentscheidenden Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinander gesetzt haben.
Auflagen/Anforderungen:
Es müssen Seminarveranstaltungen des Studienseminars und unserer Partner besucht werden (20 Stunden).
Für den Erwerb des Zertifikats gibt es weiterhin prinzipiell zwei Möglichkeiten:
Eine Unterrichtsreihe im Umfang von 15 Stunden (es können auch zwei Einheiten sein) inclusive eines BUBs (Besonderer Unterrichtsbesuch).
oder
Ein ganztägiges Schülerprojekt an einem außerschulischen Lernort. Hierzu müssen Planung und Auswertung schriftlich dokumentiert werden.
In beiden Fällen muss in einer Seminarveranstaltung über das Vorhaben berichtet werden: erfolgreiches Kolloquium. Dieser Bericht (meist eine powerpoint-Präsentation) wird unseren Partnern und künftigen Referendaren zur Verfügung gestellt.
Eine vollständige Version unseres Konzepts verschicken wir auf Anfrage gern per mail.
Inhaltlich verantwortlich: Lutz Jaeger (lutzjaeger (ät) online.de)